Das beste Netz ist grün
Shownotes
Wie nachhaltig können Netze wirklich betrieben werden? Die Telekom hat sich ehrgeizige Klimaziele gesetzt und mit Netto Null dabei einen wichtigen Meilenstein erreicht. Wie das mit den klimaneutralen Netzen funktioniert, erklärt uns in dieser Vernetzt-Folge unser Gast Robert Metzke. Er leitet für die Telekom den Bereich Unternehmensverantwortung.
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00:00:01: Die Telekom hat sich eher geizige Klimaziele auferlegt und kürzlich wurde dabei ein wichtiger Meilenstein erreicht, die Netto Null.
00:00:17: Was Treibhausgase betrifft ist das Unternehmen jetzt also klimaneutral – und zwar im eigenen Betrieb der Netze und der Rechenzentren.
00:00:25: Auch die Fahrzeugflotte und alle Bürogebäude laufen auf hohem nachhaltigen Niveau.
00:00:29: Wir besprechen heute in unserem Vernetzt-Podcast, was hinter dem Ergebnis Netto Null steckt.
00:00:34: Am Mikrofon begrüßen euch wieder Sandra Rober und
00:00:37: ich Nicole Schmidt.
00:00:38: Schön dass ihr dabei seid wenn wir dieses mal auf das wichtige Thema Energie und Klima schauen und dazu mit Robert Metzge, unserem Leiter Unternehmensverantwortung ins Gespräch gehen!
00:00:56: die Menge an Anfallen im CO-Zweih vollständig zu neutralisieren und das ist für einen DAX-Konzern eine richtig große Hausnummer.
00:01:04: Aber wie schafft die Telekom das?
00:01:06: Und was hat sie sich noch
00:01:07: vorgenommen?!
00:01:08: Das wollen wir genauer wissen, begrüßen daher heute bei uns Robert Metzge!
00:01:12: Er leitet bei der Telekom den Bereich Unternehmensverantwortung.
00:01:16: Hallo Robert!
00:01:21: Robert, jetzt wollen wir keine Zahlenschlacht machen.
00:01:24: Aber vielleicht kannst du uns mit ein zwei prägnanten Zahlen erklären wie man auf Netto Null CO-Zweihemissionen kommt also eine Klimabilanz zieht die bei einer Null landet?
00:01:37: Ja gerne!
00:01:38: Ich glaube eine gute Einstiegsfrage als Kernzahlen vielleicht zur Verdeutlichung.
00:01:42: Also wir haben seit im Jahr ist das seit dem Jahr sind sieben Jahre unsere CO Zwei Emissionen mit vier neunzig Prozent reduzieren können und zwar hauptsächlich durch den Einsatz von grün Strom, also so wie man das zu Hause aufmacht mit dem privaten Ökostromtarif mit Herkunftsnachweisen aber auch mit Eigenerzeugung und über langfristige Stromeinkaufsverträge.
00:02:03: Dann natürlich sehr wichtig für uns mit Energieeffizienz zum Beispiel über intelligente Netzsteuerungen und moderne Techniken.
00:02:09: Auch dafür benutzen wir künstliche Intelligenz und natürlich auch im Bereich Elektromobilität und Gebäudemodellisierung.
00:02:15: Also die Konzernflotte wird fortlaufend auf E-Mobilität umgestellt, Bürogebäude haben moderne Steuerungen bekommen modernisierte Heiztechnik und so weiter.
00:02:24: Damit wie gesagt, die Reduktion der Emission im eigenen Bereich.
00:02:31: Die fehlenden sechs Prozent noch werden durch CO² Bindungsprojekte neu dranisiert und darüber können wir ja nachher nochmal sprechen was das in einzelnen bedeutet.
00:02:38: Also fourneinzigundsechs ist zusammenhundert.
00:02:40: also Fazit bilanziell Treibhausgas neutral.
00:02:43: daher also die Netto Null.
00:02:45: Sehr gut.
00:02:46: Robert, dann lass uns mal ein paar Beispiele vorstellen wie die Telekom das genau macht.
00:02:51: also Stichwort Grünstrom.
00:02:52: was ist gerade angesprochen?
00:02:53: Dazu gehört ja zum Beispiel Solarstrom oder Strom aus Windparks.
00:02:57: Kannst du uns das nochmal detaillierter erklären?
00:02:59: also Wie kommt die Telecom an den begehrten grünen Strom?
00:03:03: Genau Also zum Teil durch Eigenerzeugung Du hast es schon gesagt Solaranlagen Wir haben an fünfhundert siebenund dreißig Telekommestandorten in Deutschland Schon eigene Solaranlage.
00:03:14: Dann natürlich über die Herkunftsnachweise wie zu Hause mit dem eigenen Ökostromtarif und über sogenannte PPA's Power Purchasing Agreements für langfristige Strom-Kaufsverträge.
00:03:25: Da sind wir inzwischen bei einer Fünfzig Prozent, das ist natürlich auch wichtig in diesen geopolitisch unsicheren Zeiten mit diesen enormen Energiespikes wo wir einfach langfristig auf Breisbildung erzielt haben und deutlich sparen können.
00:03:36: Vielleicht zu den Eigenerzeugungen.
00:03:37: auch ein sehr schönes Beispiel dafür Tützplatz, das ist Deutschlands größter Agri PV Park.
00:03:43: Der steht in Mecklenburg-Vorpornmann und ist ungefähr so groß wie hundertdreißig Fußballfelber.
00:03:47: Also ich muss mir vorstellen schon sehr eindrucksvoll, wenn man es sieht.
00:03:50: Das sind Hundertfünfzigtausend Solarmodule und die erzeugen insgesamt eine Leistung von Sechsundsiebzig Megawatt.
00:03:57: Damit können wir also rein rechnerisch, wenn wir uns auf die Tele kommen umrechnet sozusagen bei einer Fünftausend Mobilfunksstandorte jährlich mit grünen Strom versorgen.
00:04:07: Ein anderes Beispiel ist ein Windpark auf See.
00:04:10: Das sind hundert Megawatt installierte Leistungen, der ist ungefähr um achtzig Kilometer nördlich.
00:04:15: Nordwestlich von Borkum und in der Nähe von Helgulander.
00:04:18: das sind zweiunddreißig von Instagram.
00:04:20: vierundsechzig Windkraftanlagen sind schon installiert und der Starterstromabnahme beginnt in diesem Jahr.
00:04:26: vielleicht werden wir noch mal ein bisschen weiter gucken?
00:04:28: Wir sind ja weltweit aktiv.
00:04:29: Gerade auch die USA sind immer schon Vorreiter gewesen bei den PPAs.
00:04:33: Also wir machen das weltweit dieser Einkauf von Grünstrom.
00:04:36: Nun gibt es ja bei erneuerbaren Energien immer das Problem des Speichern der Energie, weil viel Sonne oder Wind gibt es zuviel Strom und dann ist wieder flaute und man hat zu wenig.
00:04:45: also welche Lösung hat die Telekom für dieses Problem denn gefunden?
00:04:49: Ja genau!
00:04:50: Das ist ein riesiges Thema für die Energiewende, denn die Stromnetze müssen stabilisiert werden.
00:04:55: jetzt kommt doch nochmal denke ich beim Thema KI zurück.
00:04:57: Die Telekom hat selber auch sehr stark investiert in Batteriegroßspeicher.
00:05:01: Das sind also riesige Akkus und die können uns helfen, überschüssige Wind- und Sonnenenergie zu speichern und damit auch das Stromnetz für Deutschland oder jeweiligen Natguss mitzustabilisieren.
00:05:11: Und das gleicht Netzschwankungen aus und ist nicht nur gut für die Telekom sondern auch gut fürs gesamte Stromnetze.
00:05:19: Um mal eine Vorstellung zu geben, in den Jahr im Jahr die gesamte Speicherkapazit trägt.
00:05:25: Wir haben Standorte in Münster, Hannover und Bamberg.
00:05:27: Die sind bereits im Netz.
00:05:29: In München wird gebaut.
00:05:30: Der Vollhausbau bis zum Jahr im Jahre im Jahr ist bis zum Ende des Jahres.
00:05:32: Es geht auf Hundert- bis Hundertfünfzig Megawattstunden.
00:05:34: Ein ganz wichtiger Beitrag zur Stabilisierung unserer eigenen Stromversorgung aber auch für die Stabilisierung des Netzes.
00:05:41: Nun sag das du zu Beginn... Die Telekom hat vor allem beim Betrieb ihrer Rechenzentren und Netze viel CO-Emmission eingespart.
00:05:49: Wie genau funktioniert das denn?
00:05:51: Denn wie unsere Hörerinnen und Hörern aus anderen Vernetzpodcast folgen ja, wissen bauen wir unser Netz auch permanent aus.
00:05:58: also es kommt immer mehr dazu und wir bauen neue Rechencentren wie zum Beispiel dieses KI-Rechenzentrum in München.
00:06:06: gleichzeitig sinken da die CO-Emission.
00:06:10: Wie geht das?
00:06:11: Ja, das Stichwort hier ist natürlich Effizienz.
00:06:14: Für uns ist der Stromverbrauch des Netzes ganz eng mit Opics gekoppelt,
00:06:18: d.h.,
00:06:18: dass Geld es wieder sehr ausgeben für die Betriebskosten.
00:06:21: Wir wollen das beste Netz und das beste Grunderlebnis bieten.
00:06:25: Das heißt aber auch natürlich, dass wir einen enormen Anstieg im Datenverbrauch sehen.
00:06:28: Zum Beispiel plus dreißig Prozent im Mobilfunk wenn man die Jahre fünfundzwanzig und vierundzwanziger vergleicht.
00:06:34: Im Festnetz ist das auch zehn Prozent hochgegangen.
00:06:36: Das heißt also unsere Netzwerktechnik wird da sehr schnell weiterentwickelt und da wird enorm investiert in Innovation um den Stromverbraucht trotz des Netzausbaus in dieser enorm steigenden Datendurchsätze stabil zu halten.
00:06:49: Und auch da kann man KI übrigens einsetzen, wenn man es richtig einsetzt macht wie künstliche Intelligenz den Netzwerkbetrieb klüger und effizienter, eine sehr lastgenaue Aussteuerung.
00:07:00: Denken wir zum Beispiel an Beispiele wie Sleep Cell.
00:07:03: also wenn nachts wenig oder keine Kunden zu einer Zelle nutzen dann kann das runtergehen.
00:07:08: Das hat schon zur ganz praktischen Einsparung von bis zu sechs Prozent im Gesamtnetz in zwanzig fürundzwanzig geführt.
00:07:13: Und auch im Festnetz gibt es eine Standby Funktion für das Optical Line Terminal in den Glasfasernetzen.
00:07:20: Das hat eine Energieeffizienzsteigerung von zehn Prozent, zwanzig für unzwanzig gebracht.
00:07:24: also Kern ist Effizienzen im Netz super wichtig.
00:07:28: du hattest ja auch das neue Rechenzentrum in München angesprochen die KI-Fabrik.
00:07:33: Die isst von Anfang an auch nachhaltig konzipiert.
00:07:36: es geht gar nicht anders.
00:07:37: man kann diese Großrechenzentren Diese Normen neuen Technologien nur skalieren wenn sie nachhaltlich gedacht sind.
00:07:42: um das mal praktisch zu machen In München heißt das zum Beispiel sowieso hundert Prozent Grünstrom, wie ansonsten auch im Netz.
00:07:50: Aber auch Kühlung des Rechenzentrums mit Flusswasser aus dem Eisbach.
00:07:54: Das andere ist die Effizienz in einem Rechencentrum selber und verwendet hier eine Kennzahl, die heißt Power Usage Effectiveness PUE für die Kenner.
00:08:01: Die ist mit eins Komma zwei sehr niedrig.
00:08:04: Eins Komma Nullwerde sozusagen der Limit der theoretische Wert.
00:08:08: Der ist natürlich in der Praxis sowieso nicht erreichbar so.
00:08:10: Eins Kommer Zwei ist sehr gut Und die anfallende Abwärme des Rechenzentrums wird auch perspektive Stand in die angrenzenden Gebäude geleitet zur Beheizung.
00:08:19: Das ist so angelegt von Anfang an!
00:08:21: Also ein ganzes Bündel an klugen Ideen, was hier genutzt wird und die aufmerksam höherer unseres Vernetz-Podcast stellen fest.
00:08:27: über den Schlafmodus des Mobilfunknetzes haben wir ja gerade erst kürzlich geredet und Robert macht ja nochmal deutlich wie viel das auch an Einsparungen bringt.
00:08:35: Und Robert wenn wir mal auf die Gesamtheit der Maßnahmen schauen dann sehen Die Fahrzeugflotte der Telekom wird immer stärker auf mehr E-Bomilität umgestellt.
00:08:44: Bei den Büros werden die CO² Emissionen reduziert, weil wir die Flächen flexibler nutzen und du hast es vorhin gesagt moderne Gebäudetechnik einsetzen.
00:08:52: Wir haben an hunderten Standorten Solaranlagen auf den Dächern Und das bleibt natürlich auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Telecom nicht verborgen.
00:09:00: Deswegen Robert, die Frage was hält denn die Belegschaft der Telekomm eigentlich davon?
00:09:05: erfahrt ihr da Verständnis und Unterstützung?
00:09:08: Ja, das ist eine tolle Frage.
00:09:09: Also vielleicht mal ein bisschen provozierend zurückzugehen.
00:09:13: Nachhaltigkeit ist ja nicht die Aufgabe der Nachhaltigkeitsabteilung.
00:09:17: Wir sind ja ein Konzern mit ungefähr zweihunderttausend Mitarbeitern und nachhaltigkeit wird ja denke ich gelebt und praktiziert.
00:09:23: insofern sind sehr viele unserer Mitarbeiter in ihrer täglichen Arbeit damit beschäftigt einfach.
00:09:28: Insofern, ich glaube wir sind ein Riesenunternehmen das digitale Zukunft gestaltet und die Mitarbeiter der Telekom leben in meiner Wahrnehmung schon den Purpose Connecting People und verstehen dass unser Geschäftserfolg einfach davon abhängt, dass wir auch in einer Gesellschaft verankert sind und diese großen gesellschaftlichen Herausforderungen sehr ernst nehmen und übersetzen in Geschäftsstrategien aber vielleicht mal praktische Beispiele.
00:09:51: Also ich glaube, es wird sehr aktiv getragen.
00:09:53: wir haben eine aktive Community die Green Pioneers, die auch neben ihren Kernarbeiten aber auch in ihren Kernaktivitäten nachhaltigkeitsaktiven aktiv vorantragen.
00:10:03: ein schönes anderes Beispiel ist seit über einem Jahr ist bei der Telekom die Suchmaschine Ecosia im Einsatz.
00:10:10: das ist also nachhaltlich konzipiert von Anfang an.
00:10:13: jede Suche unterstützt damit auch Baumpflanzung.
00:10:17: Inzwischen sind weltweit über eine halbe Million Bäume gepflanzt.
00:10:20: Ich glaube, aber es gibt sehr viele tolle lokaligen Initiativen die sehr inspirierend sind.
00:10:26: Aber viel wichtiger ist denke ich dass es im gesamten Konzern wirklich eingebaut ist in die Entscheidungslogik und die betriebswirtschaftlichen Entscheidung und Klimaschutz ist da ein ganz ganz wichtiger Teil von um.
00:10:36: die Grundlage dafür sind einfach wissenschaftliche Fakten nicht nur persönliche Vorlieben.
00:10:40: wir wissen einfach was der Impact Klimawandel auf Extremwetter-Events und damit auch oft die wirtschaftliche Stabilität, noch unsere eigene Telekomstandorte ist.
00:10:51: Und übernehmende Verantwortung.
00:10:53: Nun ist die Telekom ja nicht nur in Deutschland sondern weltweit aktiv.
00:10:57: wie machst du das denn?
00:10:59: Wie tauscht du dich mit den anderen Ländern aus?
00:11:01: Wie organisiert ihr das?
00:11:03: Ja also wir haben ja sowieso Nachhaltigkeitsverantwortlich in den verschiedenen segmenten Geschäftsbereichen usw.. Und mit denen stehen wir im täglichen, wöchentlichen und monatlichen Austausch.
00:11:14: Also das sind die Regelprozesse dazu.
00:11:16: Darüber hinaus gibt es eben weltweite Communities, sagt man schon zum Beispiel Marine Pioneers bis zunehmend auch ein Thema in der T-III Community.
00:11:24: Und also dieser Austausche ist sehr regel.
00:11:26: Das läuft zum Teil über die Verzielung, die Targets, den Austauschen von Ideen aber auch einfach persönliche Gespräche und die Diskussion Wer macht was?
00:11:36: Wie setzen wir das oben, was können wir voneinander lernen.
00:11:39: Was läuft gut?
00:11:40: und also das ist eigentlich ein sehr aktives Netzwerk.
00:11:43: Wir hatten gerade ein paar Tage zusammen mit den CR, den Corporate Responsibility Managern Und haben genau zum Beispiel miteinander besprochen wie setzten wir die strategischen Ziele für zwanzig sechsundzwanzig oben.
00:11:53: was bedeutet es in der Praxis?
00:11:55: Also ein sehr aktives Netzwerk mit formellen und informellen Strukturen.
00:11:58: Nun hat die Telekom seit zehntzig, siebzehn, vierneinzig Prozent Betriebseingetreibhausgasemission eingespart.
00:12:05: Das entspricht ja ungefähr einer Fläche von vierzig Prozent des gesamten Waldes in Deutschland wo eben CO-Zwei gebunden wird.
00:12:15: Man versucht immer rauszufinden wie kann man das am besten vergleichen oder wie kann diese Werte irgendwie deuten und übersetzen?
00:12:22: Und diese sechs Prozent die eben noch fehlen sollen jetzt anders gebunden werden oder werden in Projekten, oder mit irgendwelchen Aktionen gebunden.
00:12:32: Wie geht das Robert?
00:12:33: Was machen wir da?
00:12:35: Also du hast ganz richtig gesagt, wir haben absolut reduziert.
00:12:39: Es gibt einen Restemission im Moment von sechs Prozent, die eben gebunden werden.
00:12:43: Da gibt es verschiedene Standards und Möglichkeiten dazu für uns.
00:12:46: Ganz wichtig dass das CO² wirklich aus der Luft geholt wird also nicht einfach nur irgendwie vermieden über rechnerische Tricks.
00:12:52: da gibt's sehr hohe Standards die wir verwenden aber absolute Reduktion Energieeffizienz und die Dinge über die wir gesprochen haben sind natürlich haben immer den Vorrang sind wir wichtig für uns.
00:13:02: In einigen Fällen ist das eben nicht möglich, weil wir zum Beispiel natürlich keine völlig funktionsfähigen Autos verschrotten würden oder Heizungen die im Moment noch auf fossilen Brandstoffen laufen.
00:13:12: und dann kommt diese Bindungsprojekte ins Spiel.
00:13:15: Es geht halt nicht ums vermeiden sondern wirklich ums Binnen aus der Atmosphäre.
00:13:20: da gibt es eigentlich zwei grundsätzliche Richtungen.
00:13:22: Das eine ist über biobased Projekte also zb Die Wiederaufforstung.
00:13:27: um mal einen Vorbild zu geben Ein Beispiel in Mexiko ist ein sehr großes Reforestation-Programm, wo mehr als eine Million einheimische Bäume gepflanzt werden.
00:13:36: Das heißt Reforestation of the Land of the Jaguar.
00:13:39: Das Interessante ist dass diese Projekte auch eine Menge positive Effekte haben.
00:13:44: hier werden zum Beispiel zwei geschützte Naturgebiete miteinander verbunden.
00:13:48: das sind Lebensgebiete für den Jaguar und durch diesen Kanal von einer Million einheimischen Bäumen entstehen Verbindungen, wo durch das Lebensraum des Jaguars wieder ausgedehnt wird und die Tiere auch migrieren können.
00:14:01: Das bindet natürlich langfristig CO² aber verbessert eben auch Lebensraum für die Einheimischen Wildtiere.
00:14:07: Die andere grundsätzlich Lösungsrichtung sind ja technische Art um CO² zu binden.
00:14:13: eine von den Dingen die wir hier machen und bei uns im Portfolio haben ist einen Eine Technik, die heißt Biochar.
00:14:19: Das wird manchmal auch ein bisschen irreführend Pflanzenkohle genannt was man da macht in dem Holzriste und pflänzliche Abfälle und erhitzt sie dann allerdings ohne Sauerstoff als unter Sauerstoffsmangel und damit wird eine stabile Kohle verarbeitet, die langfristig CO₂ speichert.
00:14:32: das wird dann in der Landwirtschaft eingearbeitet als ne Art Dünger verbessert das Erdreich den Mutterboden und die Bodenqualität und bindet diesen CO₀ langfristigt im Mutterbogen.
00:14:44: wir haben so ungefähr seventy-fünf Prozent unserer Bindungsprojekte sind von der ersten Natur, also Bindung durch biologische Prozesse Reforestation.
00:14:53: Ungefähr ein Viertel sind technischer Art wie Biochar.
00:14:56: Also da läuft schon viel.
00:14:58: aber werfen wir mal noch einen Blick auf die nächsten Malensteinen Sachen Klimaschutz bei der Telekom.
00:15:03: denn Robert, wir nehmen doch an und da kommt noch was!
00:15:06: Da kommt noch eine Menge.
00:15:07: Genau, danke für die Frage!
00:15:08: Die Netto Null ist ein super wichtiger Meilenstein wo die Telekom wirklich stolz drauf sein kann und wir sind damit auch das erste DAX-Fürzig Unternehmen dass NettoNull im eigenen Betrieb erreicht hat.
00:15:18: Das können wir sehr stolz darauf sein, das ist für mich so ne Art Basislager für die Besteilung der höheren Berge dahinter denn wir wollen ja über die gesamte Wertschöpfungskette bis zwanzig Fürzig die Netto null erreichen.
00:15:30: Zwanzigfürzig klingt vielleicht ein bisschen weit weg aber wenn man mal ehrlich Das sind fünfzehn Jahre und die Zeit tickt, also wir müssen jetzt sehr zeitnah da die richtigen Weichen stellen.
00:15:39: Und gesamte Wertschöpfungskette heißt Einbeziehung der Emissionen, der Herstellung und auch in der Gebrauchsphase.
00:15:44: Das heißt, Wir arbeiten sehr intensiv heute schon mit unseren Herstellern zusammen.
00:15:48: Es hat auch Einfluss auf die Innovationen, auf die Netzwerkkonzepte für die Zukunft
00:15:52: usw.,
00:15:53: wo wir halt wirklich drüber nachdenken.
00:15:55: was ist nötig um die Emission über die gesamte wertschöpfungsskette bis zweizig vierzig zu netto null zu bringen?
00:16:02: Auch Kreislaufwirtschaft ist ein wichtiges Thema, haben wir heute nicht viel drüber gesprochen?
00:16:06: um es mal anzureißen.
00:16:07: Alle Materialien die wir kaufen für unsere Kernnetzwerke und so weiter und sofort, die werden natürlich von anderen Herstellern hergestellt mit dem Einsatz von Energie auch zum Teil eben noch fossilen Brandstoffe.
00:16:17: Das heißt wir kaufen uns sozusagen CO-I in unsere Wertschätzungskette.
00:16:23: Auch hier ist Kreislaufwirtschaft super wichtig, um darüber nachzudenken wie man mit weniger Material umgehen kann.
00:16:28: Wie man recyceltes Material verwenden kann Low-Carbon Materials Modular bauen Dinge wiederverwenden digitalisieren austauschen und so weiter.
00:16:38: also es gibt sehr viele Möglichkeiten.
00:16:39: da kommen wir voll rein sind verdrangen und das ist die nächste große Nuss dies zu knacken gibt.
00:16:45: Und
00:16:45: zum Beispiel als Wunder einfach mal die alten Handys aus den Schubladen holen und wieder abgeben.
00:16:49: auch schon mal ein einfacher erster Schritt
00:16:51: Sehr guter Schritt, danke Nicole.
00:16:53: Da liegen ja viele.
00:16:55: Also wir sehen es gibt noch viele Möglichkeiten wo man dann noch weitere Entwicklungen nehmen kann und wo die Telekom auch noch besser werden kann.
00:17:04: also Robert wir danken dir sehr herzig für diese ersten Einblicke.
00:17:09: ich denke wir sollten uns irgendwann nochmal hier in diesem Vernetzpodcast verabreden um zu hören was alles noch weiter passiert ist.
00:17:17: jedenfalls Du hast uns noch mal gezeigt, dass bei der Telekom Klimaschutz großgeschrieben wird und dafür danken wir dir ganz herzlich.
00:17:26: Mir hat es auch Spaß gemacht.
00:17:27: Vielen Dank für die interessanten Fragen!
00:17:28: Ich komme gerne wieder.
00:17:30: Wir nehmen dich beim Wort.
00:17:31: Danke Robert, danke lieber höheren Hörer und wir hören uns gern in der nächsten Episode wieder.
00:17:36: Und sagen alle Tschüss!
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