Teleportieren mit Glasfaser
Shownotes
Jeder kennt den Spruch von Raumschiff Enterprise „Scotty, beam me up“. Jetzt wird bei der Telekom zwar nicht gebeamt, aber immerhin schon teleportiert. In einem Forschungsprojekt wurden Quanten, also kleinste Teilchen, im Raum übertragen. Was das mit dem Berliner Glasfasernetz zu tun hat, besprechen wir in dieser „Vernetzt“-Folge mit Wissenschaftlern aus den T-Labs.
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00:00:01: Vernetzt, der Telekom-Popcast.
00:00:08: Jeder kennt den Spruch vom Raumschiff Enterprise Scotty Be Me Up!
00:00:12: Denn es ist einfach faszinierend sich vorzustellen dass etwas blitzschnell durch den Raum transportiert wird was Lichtjahre entfernt ist.
00:00:20: Jetzt wird bei der Telekom zwar nicht gebiemt, aber immerhin machen wir so was Ähnliches und zwar teleportieren.
00:00:26: In einem Forschungsprojekt haben wir nämlich Informationen von Quanten – also kleinsten Teilchen im Raum übertragen!
00:00:33: Und was das mit unserem Glasfasernetz zu tun hat besprechen wir heute in unserem Vernetzt-Podcast.
00:00:38: Am Mikrofon ist Sandra Rohrbach.
00:00:45: Herzlich willkommen zu einer Science-Fiction Folge, die ich gemeinsam mit Kollegen aus unseren T-Labs bestreite.
00:00:51: Also mit Experten und Wissenschaftlern aus der Telekom-Abteilung in der an Zukunftsthemen geforscht wird!
00:00:57: Ich begrüße Oliver Holschke und Matteo Szener.
00:01:01: Schön dass ihr da seid.
00:01:02: Hallo,
00:01:03: schön hier zu sein.
00:01:04: Ja, bei den T-Labs dreht sich ja alles um Quantennetzwerke, Dittittitwins oder Netzwerkoptimierung.
00:01:12: Und Kürzig hat es einen Feldversuch von euch gegeben und der hat für große Aufmerksamkeit in der Fachwelt gesorgt.
00:01:19: Und zwar weil er auch durchgeführt wurde im Berliner Glasfasernetz und zwar auf einer dreißig Kilometer langen Glasfaser Strecke.
00:01:27: Was ihr gemacht habt ist sensationell nämlich das Teleportieren.
00:01:35: Was genau habt ihr da gemacht, Matthäus?
00:01:38: Genau.
00:01:38: Das war ein Feldversuch, den wir in Januar des Jahres durchgeführt haben.
00:01:42: Wir hatten sogar einen Showcase auf der MWC zu diesem Experiment und es ging dabei um die Quantaleportationen.
00:01:50: Also Quant-Teleportation ist eigentlich ein Protokoll des Quant-Internets und wird uns in der Zukunft ermöglichen, Quant-Rechner miteinander zu verbinden.
00:01:59: Aber warum der Name Teleportation?
00:02:01: Also das scheint ein bisschen futuristisch zu sein.
00:02:04: aber ganz einfach gesagt wir übertragen Informationen von einem Punkt A zu einem Punkt B in unserem Netzwerk zum Beispiel, ohne den Träger der Information wirklich zu transportieren.
00:02:16: Das klingt etwas kompliziert aber stellt dir vor, in der Quanten-Kommunikation codieren wir Informationen im Quantenteichen
00:02:24: z.B.,
00:02:24: Infotronen da sind Lichtteichen und die Teleportation erlaubt es uns diese Information von einen Kontrrechner a zum Beispiel hier in Berlin zu einem Kontrerechner b in Bohn zu übertragen.
00:02:37: genau dieses Foto direkt von Berlin nach Bohn gesendet wird.
00:02:41: Und das heißt, teleportiert werden nicht die Photonen selbst sondern nur die Informationen und Eigenschaften, die das Foto erträgt.
00:02:51: also das ist wirklich ein Mechanismus für den Transport von Quantenformationen.
00:02:55: und jetzt haben wir mit unseren bestehenden Glasfasern in Berlin gezeigt
00:03:01: Das hört sich irgendwie magisch an, Informationen von Quanten zu teleportieren.
00:03:10: Vielleicht unternehmen wir doch noch mal den Versuch das so zu erklären dass Leinen das auch verstehen.
00:03:18: also Wir haben Photon eins und Photon zwei oder Quantum Eins und Zwei Und das rutscht jetzt durch die Glasfasernaltung.
00:03:27: wie geht das?
00:03:29: Ja genau, also ich werde dieses Beispiel Berlinbohn weiter nutzen.
00:03:33: Ich hoffe es ist in Ordnung.
00:03:34: Also ich habe hier bei mir drei Drei Bällchen, also die Zuhöre können das nicht sehen aber ich hab drei Bällchern hier bei Mir.
00:03:43: Die sehen
00:03:44: übrigens aus wie so Jean-Lier-Bälle.
00:03:47: Ich habe zwei Rosenbällchen und ein grünes Bällchen.
00:03:53: Und die ersten Zwei-Bällchen sind eigentlich unsere verschränkenden Photonen, aber was ist verschränken?
00:03:59: Also verschränkt uns einen Phänomen der Quantphysik in den zwei oder mehrere Teilchen verbunden sind, durch eine Korrelation.
00:04:08: Egal was ist die Distanz zwischen diesen zwei Teilchen?
00:04:11: Das heißt ich habe einen Teilchen auf einer Seite des Universums und das andere Teilch auf der anderen Seite des universums und dies sind immer noch verschwingt miteinander, sind verbunden miteinander
00:04:22: Obwohl die, weiß ich nicht, Lichtjahre voneinander entfernt sein
00:04:25: können.
00:04:26: Genau und was machen wir mit diesen zwei Photonen?
00:04:29: Wir verteilen sie also ich gebe dir eins.
00:04:32: Du sitzt in Berlin.
00:04:34: Ich bin jetzt Berlin, genau.
00:04:35: Ich habe jetzt das Bällchen-Einz in der
00:04:38: Hand.
00:04:38: Und ich gebe auch Oliver Eins.
00:04:40: Die
00:04:41: sind jetzt ein paar.
00:04:42: Ja ganz schön.
00:04:44: Damit entsteht ein Konkernal zwischen euch weil ihr durch diese Verschränken verbunden seid.
00:04:50: ja Jetzt willst du Sandra deinen Kontrechner in Berlin mit Oliver's Kontrechtner in Bohn verbinden.
00:04:57: Das heißt, du willst die Information von deinem Kontrechener von Berlin nach Bohn senden und dafür brauchen wir unser grünes Bechen.
00:05:06: Das gebe ich dir?
00:05:08: Was ist das jetzt?
00:05:09: Das
00:05:11: Photon trägt die Informationen, die du übertragen möchtest.
00:05:17: Genau, und der erste Schritt des Protokolls ist wir kombinieren diese zwei Photonen die du hast jetzt.
00:05:24: Die werden interferiert und dann du misst eigentlich das Ergebnis von dieser Interferenz und dann gibts alle Werbescheid dass die Interferenzen erfolgreich war oder nicht.
00:05:38: Okay, also das heißt ich muss jetzt das grüne Bärchen... Ach erst mal müssen sich die
00:05:42: beiden... Ja genau.
00:05:43: Also die beiden
00:05:45: Bären berühren?
00:05:46: Okay, meine beiden Bärchens berühren sie jetzt?
00:05:49: Genau!
00:05:49: Du misst das Resultat der Interferenz und gibst Oliver Bescheid eher.
00:05:55: Es ist alles gut.
00:05:57: Die Interferenzen sind positiv
00:05:58: geworden.
00:06:00: Und wenn Oliver dieses Ergebnis bekommt und er sagt, wenn du sagst, wenn ihm sagst ja es ist positiv.
00:06:07: Dann kann er das grüne Bällchen oder
00:06:12: die Reichertion
00:06:13: von den Grünbällchen bei ihm rekonstruieren.
00:06:16: Also ich habe jetzt an Oliver das Bällchern weiter gereicht und er hält es jetzt an seins
00:06:22: Genau, eilig.
00:06:23: Aber
00:06:23: wobei das ja eigentlich gar nicht passiert?
00:06:27: Das grüne Belchen bleibt bei dir und genau das ist die Magie des Protokolls.
00:06:34: Du kombinierst sie zwei Belchen von dir und dann bekommt er die Formation von den grünen Belchen.
00:06:41: Okay also ich behalte beides in der Hand und habe das jetzt irgendwie miteinander ausgetauscht.
00:06:48: aber Oliver bekommt jetzt diese Information, ohne dass es eigentlich durch den Raum transportiert wird.
00:06:56: Genau!
00:06:56: Weil zwischen euch wie ich gesagt habe, es gibt einen Quant-Kanal der durch diesen Verschränkungen entsteht und deswegen seid ihr verbunden durch die Verschrankung.
00:07:10: Steckt im Prinzip schon in diesem verschränkten Paar drin könnte man sagen vorher.
00:07:15: Deswegen muss noch nichts übertragen werden.
00:07:18: Ein Kollege hat ja mal gesagt, das ist wie ein Transfer ohne Transit.
00:07:23: Also ohne dass ich etwas wirklich bewegen muss.
00:07:26: Ganz genau!
00:07:27: Das ist wie so einen Zwilling der woanders sich aufhält aber die Info auch hat.
00:07:36: Genau also die zwei verschränkenden Photonen sind verbunden miteinander.
00:07:46: Deswegen gibt es immer diese Korrelation, obwohl die räumlich getrennt sind.
00:07:51: Aber wenn du kombinierst dein verschränktes Foto mit einem Formation, das wird herproduziert.
00:07:56: auf der anderen Seite bei Oliver und das ist wirklich die Magie!
00:07:59: Du hast deinen grünes Bärchen nicht an Oliver geschickt aber trotzdem hat er diesen Formation erhalten durch die Kombination von deinen zwei Bärchens.
00:08:11: Deswegen ist Rekonstruktion eigentlich auch ein ganz guter Begriff für ihn.
00:08:15: Bei dir ist es ja dann auch kaputt.
00:08:18: Genau,
00:08:19: okay jetzt dieses Phänomen ist ja was das in der Quantenphysik auch schon länger gibt oder beobachtet wird oder beschrieben
00:08:27: wird.
00:08:29: Was aber ja das Besondere war bei dem Forschungsprojekt was ihr hier in Berlin gemacht habt dass er diese Diese räumliche Übertragung ja über das Glasfasernetz gemacht hat, also nicht unter Laborbedingungen sondern ganz normal über das kommerzielle Glasfasernetz.
00:08:50: Was war denn daran eigentlich so besonders?
00:08:53: Genau, das war tatsächlich die Besonderheit dieses Experiments.
00:08:55: Dass wir mit bestehenden Glasfasern solche Teleportationen gezeigt haben.
00:09:00: Es ist wirklich komplex diese Verschränkungen über normale Glasfase zu verteilen weil solche Photonen sehr fragil sind und zum Beispiel mechanisch.
00:09:10: mechanische Vibrationen oder Störungen in der Glasphase können diese Verschränkungen zerstören.
00:09:17: Und wenn diese Teichen über dreißig Kilometer Glasphase im Berlin verteilt werden, wird es super schwierig, Kontrolle darüber zu behalten und ich habe dieses Beispiel Berlinbom benutzt.
00:09:29: aber wir haben dieses Experiment über eine Glasfaserleitung von unserem Labor an der Winterfeststraße ungefähr dreißig Kilometer Glasphase.
00:09:44: Und wir haben diese Leitungen benutzt, um die Verschränkungsfotronen zu verteilen.
00:09:50: Diesen Versuch haben wir zusammen mit unseren Partnern aus den USA durchgeführt und zwar mit QNECT.
00:09:57: Sie stellen die Verschwänkungsquelle her und andere Weiße ist für die Stabilisierung der Verschwenkung über Glasphase.
00:10:06: Und ich glaube also aus meiner Sicht war es super wichtig zu zeigen, dass Netzbetreiber wie die Telekom über ihre kommerzielle Telekommunikationsinfrastruktur Funktionen in ihren in ihrer posit operativen Netze integrieren können.
00:10:21: Die für hohe modernen Quantcomputer gebraucht werden.
00:10:27: Genau
00:10:28: dieser Schritt ins Feld wie man so schön sagt das ist jetzt für uns eigentlich immer die entscheidende Phase.
00:10:35: Also die Quantenteleportation wurde auch schon von anderen gemacht, Universitäten auf der ganzen Welt.
00:10:41: Aber eben unter Laborbedingungen.
00:10:43: Das heißt da gibt es dann auch eine Glasfaser aber die verläuft dann auf einer Spule oder sowas um dann irgendwie mehrere Kilometer zu simulieren, aber unter sehr kontrollierten Bedingungen.
00:10:54: und das ist eben was anderes wenn man jetzt eine Glas Faser benutzt um Quantensignale zu verschicken eben schon vor Jahren unter die Erde gebracht wurde.
00:11:08: Mit all den Umwelteinflüssen, die so eine Stadt wie zum Beispiel Berlin ja mit sich bringt und auf solche sensiblen Zuständen natürlich einen Einfluss haben.
00:11:18: Und das ist dann trotzdem funktioniert.
00:11:22: Ingenieursaufgabe letztlich dabei.
00:11:23: Aber
00:11:24: das müsste ja auch noch mal sagen, wie gut hat es denn funktioniert?
00:11:27: Also wenn das jetzt das ganz normale Glasfasernetz geeignet sich dafür?
00:11:35: Wir benutzen einen Parameter der heißt Fidelity um die Genauigkeit des Experiments zu... Ja zu beschreiben oder zu bewerten.
00:11:44: Und wir haben eine Fidelity von neunzig Prozent erreicht über dreißig Kilometer, also das ist nicht hundert Prozent.
00:11:51: Wir wollen eines Tages hundert prozent erreichen.
00:11:54: aber es ist schon sehr beeindruckend was wir geschafft haben und was auch relevant zu sagen ist dass wir in derselben Glasfaser Internet-Datenverkehr hat, ne?
00:12:07: Das heißt ... Ach so.
00:12:08: Dass gleichzeitig haben die Leute natürlich irgendwie gestreamt, telefoniert was ich nicht immer gemacht.
00:12:15: Ganz genau das heißt in der Zukunft können wir die existierende Glasfaser benutzen um nicht nur normal Rechner zu verbinden sondern auch Kontrechner oder Kondensensoren mit Kontrechener und Kontsensoren usw.
00:12:30: Es
00:12:32: ist jetzt für Netzbetreiber Ja, auch eine sehr entscheidende Frage.
00:12:35: Weil man will ja nicht ein zweites Netz aufbauen das wäre sehr, sehr teuer sondern wir schauen natürlich nach den Lösungsmöglichkeiten dass man das bestehende Glasfasernetz nimmt und dann parallel auch Quantensegnale übertragen kann.
00:12:50: aber es ist eben nicht ganz klar wie man das am besten tut.
00:12:54: deswegen ist es auch Teil unseres Forschungsbereichs das zu untersuchen also zum Beispiel in welchen Frequenz bändern jetzt die Quantensignale laufen sollten oder wie man das auch aufteilt, ob gewisse Abstände nötig sind usw.
00:13:10: Es gibt da ziemlich viele Freiheitsgrade und es muss alles noch so untersucht und charakterisiert werden.
00:13:16: Jetzt reden wir ja die ganze Zeit schon völlig selbstverständlich von Quantencomputer und Übertragung.
00:13:25: Wofür wird das denn zukünftig überhaupt eingesetzt?
00:13:27: Also du hast ja, unser Beispiel war ja ne Bonn-Berlin.
00:13:30: Zwei Quantencomputer werden miteinander verknüpft.
00:13:33: Wozu braucht man die Dinger dann?
00:13:35: Ja, das ist eine gute Frage.
00:13:37: Das ist ja die Frage der Anwendung letztlich davon.
00:13:40: also wir sehen da erstmal so drei Anwendungsbereiche oder drei Treiber so um uns herum wofür ein Quantennetz dann auch relevant werden könnte Und zwar ist das einmal, was man in den Medien ja auch am meisten lesen kann die Quantenrechnern.
00:13:59: Quantencomputer sind eine neue Form des Rechnens, die bestimmte Aufgaben dann hoffentlich dann auch sehr viel besser schneller vielleicht lösen können.
00:14:11: Ein praktisches Beispiel ist dass die gängige Verschlüsselung, die wir so kennen in der Kommunikation, die kann also nachgewiesenermaßen gebrochen werden wenn Fähig genug ist der Quantencomputer, also groß genug und eben ja einfach kompetent genug ist sagen wir mal.
00:14:30: Also den gibt es jetzt noch nicht aber man rechnet mit so einer Art Maschine schon in den... Das ist auch eine Debatte, aber das sind ein paar Jahre vielleicht.
00:14:40: Das heißt wenn man dann über einen verteiltes System von solchen Quantenkomputern nachdenkt, dann wäre eben auch eine Verbindung zwischen diesen Rechnern nötig Also auch ein Quantennetz, dass das dann kann.
00:14:54: Und da gibt es noch zwei andere Bereiche die das eben so treiben.
00:14:58: Das wäre einmal Sicherheitsanwendungen denn diese sensiblen Zustände sind eben interessant weil sie weil Sie eben so sensible sind und dass man da Dinge eben auch nicht einfach so kopieren kann in der Quantenwelt.
00:15:09: Das ist also für Sicherheits Anwendung schon interessant.
00:15:13: Und dann gibt's noch einen dritten Bereich, das wäre dann der Bereich der Sensorik.
00:15:20: Sensibel wäre, wenn man die Quantenwelt hinzuzieht.
00:15:25: Auch da kann man über verteilte Quantensensoren nachdenken, wo es auch die ersten Exploration in der Wissenschaft geht und sie bräuchten dann eben auch ein Quantennetz, das diese Messungen zusammenführt zu einer sehr speziellen Messung.
00:15:41: Okay, also die Vorstellung ist im Prinzip man hat verteilt Quanten Computer in Deutschland Europa auf der ganzen Welt.
00:15:49: Die müssen miteinander vernetzt werden und möglichst schnell auch miteinander kommunizieren.
00:15:55: Und am besten also zumindest so verstehe ich euch über unsere Glasfaser oder?
00:16:00: Ja Ich würde es noch ein bisschen relativieren.
00:16:05: Ob das jetzt die Quantencomputer um die ganze Welt vernetzt werden müssen, ist dann nochmal eine andere Frage.
00:16:12: Das wird wahrscheinlich erst mal alles lokal sich entwickeln aus einem Rechenzentrum heraus und dann wird man vielleicht ins nächste gehen oder in die nächste Stadt.
00:16:22: Also das wird nicht gleich alles um die Welt so verschaltet werden.
00:16:26: Deswegen aber sind auch die anderen Anwendungsbereiche, die ich genannt hatte Sicherheit und auch Sensorik auch so interessant.
00:16:31: Die weiter zu beobachten wie sich da Anwendung Fälle da entwickeln weil das dann vielleicht auch eher kommt als jetzt das Zusammenschalten von Quantenprozessoren.
00:16:42: Deswegen behalten wir das alles im Blick.
00:16:44: Aber wir denken dass diese Diversität schon da ist Potenziell in den Anwendungen für verteilte Quantenanwendungen wo eben ein Netz benötigt wird Quantum können muss, dazwischen.
00:16:56: Jetzt hatte ich ja fast Probleme euch hier in dieses Berliner Podcaststudio zu bringen weil ihr die ganze Zeit unterwegs seid auf irgendwelchen Konferenzen in Amerika und ich weiß nicht wo überall.
00:17:07: was habt ihr denn jetzt als nächstes so auf dem Zettel oder woran seid ihr denn so als nächstes?
00:17:15: Ja, genau.
00:17:17: Also das Teleportations-Experiment ist nicht das erste Experiment, dass wir durchgeführt haben.
00:17:22: Letztes Jahr haben wir Verschränkungsverteilen gemacht.
00:17:26: auch und also bis jetzt haben wir uns auf Charakterisieren des Netzwerks fokussiert und danach haben wir ein Protokoll implementiert.
00:17:36: Jetzt wollen wir uns an Anwendungen fokusieren.
00:17:39: Das heißt wie kann man wirklich die Verschrankung oder die Teleportation als Protokall für ja, für Anwendungen benutzen.
00:17:47: Und das ist die Frage, die wir jetzt versuchen zu beantworten.
00:17:51: Was
00:17:51: meinst du mit Anwendung?
00:17:52: Kannst du mal ein Beispiel machen?
00:17:54: Ja genau es gibt verschiedene ... Wie Oliver gesagt hat, es gibt viele Anwendendungen für Sensorik oder für Authentifizierungen von Geräten in Netzwerken, die zum Beispiel die Verschränkung benutzen können um zu validieren ob wirklich der Partner mit dem ich spreche Ja, der Partner ist mit dem ich sprechen will genau
00:18:21: und das eben besonders sicher.
00:18:23: Genau in dem Fall zu des Netzwerks sicherzumachen.
00:18:29: ja also es gibt auch andere Komponente.
00:18:37: Andere Komponenten die wir ausprobieren wollen, unser Netzwerk wie Quantum Memories.
00:18:44: Die speichen die Cubits und sie sind auch super wichtig für die Implementierung von solchen Quant-Protokollen für das Quant Internet.
00:18:53: Das wollen wir vielleicht in der Zukunft auch untersuchen.
00:18:57: Also es gibt für diese ganze Kette Ende zu Ende werden auf jeden Fall auch gewisse Komponenten noch benötigt.
00:19:06: Manche sind schon im Reifenstadium, wie zum Beispiel Quellen von verschränkten Photonen.
00:19:13: Das sind also Geräte die kann man so auch kaufen.
00:19:16: und dann gibt es, sagt Matthäus gerade erwähnt solche Komponenten wieder Quantenspeicher und das in Sachen, die gibt es ja an der Universität als Prototyp und die funktionieren halt eben noch nicht so, Wünschen, um die Verschränkungen sehr komfortabel zu verteilen an potenziellen Nutzer.
00:19:37: Aber das sind Sachen, die sind auch nicht mehr so weit weg, dass man mit Momentanen auf einem großen Tisch diese Quantenspeicher als optisches Arrangement mit so optischem Equipment und sobald sich das jetzt so verkleinert, und dann man das in ein typisches Rechenzentrum reinhängen kann.
00:19:58: Dann sind wir eigentlich schon breit dafür weil wir haben ja auch unser Quantum Lab hier in Berlin-Schöneberg wo wird es sehr gerne möglichst schnell verkoben?
00:20:09: Ja
00:20:09: verstehe also ich sehe schon euch geht die Arbeit nicht aus Er könnte ohne Ende weiter forschen.
00:20:16: Das finde ich großartig und faszinierend.
00:20:19: Sag mir noch mal, was habt ihr studiert?
00:20:23: Was muss man machen
00:20:24: um so etwas zu verstehen
00:20:26: oder richtig zu verstehen?
00:20:28: Ich habe Technik studiert und promoviert im Bereich optischer Kommunikation.
00:20:33: Deswegen kenne ich mich gut aus mit Glasfaserkommunikationen aber mit klassischem Kommunikations.
00:20:40: Die Quantenwelt war etwas Neues für mich Und ja, aber
00:20:45: für mich auch.
00:20:47: Aber schon seit fast vier Jahren arbeiten wir an dem Thema und es muss wirklich ein Transfer von Wissen geben also innerhalb der Firma, innerhalb der Telekom weil das sind die Technologien in der Zukunft und eines Tages werden wir wirklich solche Quanttechnologien unseren Netzwerk integrieren.
00:21:09: deswegen müssen Die Leute, die heute bei der Telekom arbeiten zumindest das Grundprinzip lernen.
00:21:19: Was ist dein Hintergrund Oliver?
00:21:21: Also ich habe Wirtschaftsingenieurwesen studiert im Schwerpunkt Kommunikationssysteme bin aber eben auch reingewachsen in dieses Thema denn ich bin ja kein Physiker.
00:21:30: also vom Hintergrund her Da können wir auch mal unseren Kollegen Marc Geitz erwähnen an der Stelle, denn er ist nämlich Physiker.
00:21:36: Also es ist nicht so dass wir in unserem Team das nicht hätten weil da braucht man natürlich als Basis dafür und jetzt ist es ein heterogenes Team aber diesen Physik-Background dazu haben, der ist natürlich absolut wichtig!
00:21:53: Aber es sind eben viele, die jetzt auch reingewachsen sind in die Thematik.
00:21:56: Und
00:21:56: uns sehr international?
00:21:58: Du seid hier unterwegs.
00:21:59: Das wahrscheinlich ja auch in eurem Team nehme ich an ne?
00:22:03: Ja also kann man schon so sagen... Ich meine du bist ja in Brasilien geboren.
00:22:10: Dann haben wir auch noch aus China.
00:22:13: Wir haben auch sehr viele internationale Studenten jetzt gerade in den letzten zwei drei Jahren gehabt.
00:22:18: Also,
00:22:19: die T-Laps sind ein Besuch wert.
00:22:22: Ich komm mal demnächst rum nach Schöneberg hier aus der Mitte ... Ja, sehr gerne!
00:22:27: Aber dann in echt und nicht teleportiert?
00:22:30: Ins Fernamt eins genau.
00:22:32: Brick and Mortar,
00:22:34: ja?
00:22:34: Super, vielen, vielen Dank, dass ihr beide heute bei mir wart.
00:22:37: Danke für die Erinnerung.
00:22:38: Als ich tatsächlich im Podcaststudium tatsächlich auch wie beim Raumschiff Enterprise gefühlt.
00:22:45: Also danke, danke für die Einblicke Zukunft und dann sprechen wir uns hoffentlich bald auch mal wieder.
00:22:53: Danke, dass ihr dabei.
00:22:54: Bis dahin!
00:22:55: Wir sagen Tschüss!
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